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Feuerbestattung

Heutzutage stellt die Feuerbestattung für viele Leute eine gute Alternative zur klassischen Erdbestattung dar. Der Verstorbene wird in einem Krematorium samt Sarg verbrannt und eingeäschert. Die Asche des Verstorbenen wird in eine Urne gefüllt. Neben der klassischen Beisetzung auf einem Friedhof können zum Beispiel auch eine Seebestattung, eine anonyme Beisetzung oder eine Waldbestattung stattfinden. Während zu den Anfängen im 19 Jahrhundert die Feuerbestattung durch den christlichen Glauben verpönt war wird diese Variante der Bestattung immer moderner. Viele Vorteile, mitunter der günstigere Preis, sprechen für die Feuerbestattung und gegen eine klassische Erdbestattung.

Warum wir

Bei uns stehen der Verstorbene und seine Angehörigen im Mittelpunkt. Die höchste Priorität besteht für uns darin, als kompetenter Partner an der Seite der Angehörigen zu stehen und dass sie in uns jemanden finden, dem sie vertrauen können. Telefonisch sind wir rund um die Uhr erreichbar und stehen auch persönlich jederzeit für alle Fragen, Wünsche und Anliegen zur Verfügung. Alle Wege führen wir selbst aus und kümmern uns um sämtliche Formalitäten. Das reicht von der Abholung des Verstorbenen über die persönlichen Gespräche bis hin zur Organisation sowie Gestaltung der Trauerfeier und Beisetzung.

In dem Trauergespräch legen wir besonderen Wert darauf, als einfühlsamer und gleichzeitig professioneller Partner in dieser schweren Zeit zur Seite zu stehen. Jeder Mensch ist individuell zu betrachten und genau so sehen auch wir jeden Trauerfall als einzigartig an. Uns ist wichtig, dass ein vertrauensvolles Verhältnis besteht und sich die Angehörigen gut aufgehoben fühlen. Daher führen wir Trauergespräche auch in vielen Fällen bei den Hinterbliebenen zu Hause durch, in ihren eigenen vier Wänden, wo sie sich wohl und sicher fühlen. Bei uns gibt es nicht nur „das eine Trauergespräch“ direkt nach dem Tod des Angehörigen. Wenn der Wunsch besteht, setzen wir uns gerne auch mehrfach zusammen und besprechen die Vorgehensweise, Abläufe und Fragen. Zu diesen Terminen gehört für uns beispielsweise auch eine gemeinsame Fahrt zum Friedhof – oder auch zu mehreren, wenn noch keine Wahl getroffen wurde. Bei uns gibt es keine zeitliche Begrenzung für Gesprächstermine. Wir richten uns da ganz nach unseren Kunden.

Um die Trauerfeier so schön und würdevoll wie möglich zu gestalten bringen, wir unseren eigenen Anhänger mit Dekoration mit. Dieser ist voll mit Bäumen, Blumen, Kerzenständern, Kerzen, Tüchern und Stoffen. Die Dekoration stimmen wir individuell auf den Geschmack und die Vorlieben des Verstorbenen und seiner Angehörigen. Uns ist es wichtig, die Interessen des Verstorbenen im Vordergrund zu wahren und zu respektieren.

 

Die Urne

Nachdem die Asche des Verstorbenen in eine Aschekapsel gefüllt und versiegelt wird, kommt eine Urne als äußere Hülle zum Einsatz. Es stehen sowohl sehr schlichte Stücke, als auch kunstvoll verzierte Gefäße zur Auswahl.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Urne persönlich zu gestalten. Wir beraten Sie gerne dabei, wenn es darum geht, die richtige Urne für Ihren Angehörigen und für den passenden Anlass auszuwählen. Einige Beispiele für die Urnenauswahl finden Sie weiter unten.

Voraussetzungen

Um eine Feuerbestattung durchzuführen, bedarf es einiger Voraussetzungen, die zunächst einmal erfüllt sein müssen:

- Wartefrist
Bevor der Verstorbene eingeäschert werden kann, müssen zunächst einmal 48 Stunden ab dem Todeszeitpunkt vergehen.

- Willenserklärung
Entweder der Verstorbene hat bereits zu Lebzeiten eine Willenserklärung verfasst, oder aber die Angehörigen können über eine Feuerbestattung bestimmen, sofern keine persönliche Willenserklärung vorliegt.

- Sterbeurkunde und Totenschein
Während das Standesamt die Sterbeurkunde ausstellt, ist die Verfassung des Totenscheins Sache des Arztes, welcher den Tod des Verstorbenen festgestellt hat.

- zweite Leichenschau
Vor der Einäscherung im Krematorium muss durch einen Amtsarzt der natürliche Tod des Verstorbenen bestätigt werden. Es dürfen dabei keine Zweifel an der Todesursache bestehen, da eine nachfolgende Untersuchung des Toten nicht mehr möglich ist.

- Sargpflicht
In Deutschland gilt bundesweit eine Sargpflicht für alle Bestattungsarten. Deshalb erfolgt die Einäscherung des Verstorbenen immer in einem einfachen Holzsarg, welcher nebenbei auch für eine bessere Brennbarkeit sorgt. Die Asche des Sarges wird im Krematorium zu großen Teilen abgesondert. Damit sie eindeutig zugeordnet werden kann, wird ein Schmottstein mit einer Nummer neben der Leiche positioniert und anschließend mit der Asche in die Aschekapsel gegeben. Der Deckel wird dann mit dem Namen und den Daten des Verstorbenen, der Einäscherungsnummer und dem Namen des Krematoriums versehen.

Persönliche Begleitung & Erledigung aller Formalitäten

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Sie als starker Partner an Ihrer Seite durch die schwere Zeit des Verlustes eines geliebten Menschen zu begleiten. In dieser Zeit ist man viel beschäftigt – mit seiner Trauer und dem Abschied, mit dem Kontaktieren von Verwandten und Bekannten, mit Veränderungen in dem Wohnumfeld des Verstorbenen. Und nebenbei muss man auch noch sämtliche Formalitäten erledigen.

Die Trauer können wir Ihnen nicht abnehmen - die Erledigung der Formalitäten schon. Wir kümmern uns um die Ausstellung der Sterbeurkunden durch das Standesamt. Wir informieren Stellen, wie z.B. die Krankenkasse oder die Rentenversicherung, über das Ableben Ihres Angehörigen und beantragen die Auszahlung von Beiträgen. Auch kümmern wir uns um Anliegen wie das Erstellen von Trauer- und Danksagungsanzeigen für die Zeitung, Trauer- und Danksagungskarten bei der Druckerei oder auch um die Blumenbestellung für die Trauerfeier und Beisetzung. All diese Aufträge besprechen wir individuell mit Ihnen und stimmen Sie auf Ihre Wünsche und vor allem auch auf den Charakter und die Vorlieben des Verstorbenen ab.

Wir stehen Ihnen rund um die Uhr für Fragen, Wünsche und Anregungen zur Seite. Sie können uns jederzeit anrufen und wir vereinbaren auch gerne so oft Sie es wünschen und brauchen Termine mit Ihnen.

Ablauf der Einäscherung

Zunächst wird der Verstobene in einen einfachen Holzsarg gelegt. Ebenso wird ein feuerfester Keramikstein mit einer bestimmten Nummer dazugelegt, damit der Verstorbene jederzeit genau zugeordnet werden kann. Bei Bedarf können auch persönliche Gegenstände wie beispielsweise Fotos, Schmuckstücke oder Bücher mit eingeäschert werden. Die entstandene Asche bei der Kremation (Verbrennung) wird in eine Aschekapsel überführt, welche in eine Urne eingesetzt wird.

 

Ablauf der Trauerfeier

- Trauerrede
Die Trauerrede dient dazu, den Verstorbenen angemessen zu würdigen und an die wichtigsten Stationen in seinem Leben zu erinnern. Üblicherweise wird sie von einem Pfarrer bzw. einem Priester oder einer bestimmten Person aus dem persönlichen Umfeld abgehalten. Um alle wichtigen Punkte aufzugreifen, setzen wir uns vorab mit Ihnen zusammen und kreieren eine persönliche Rede.

- Musik
Die musikalische Begleitung kann noch einmal die Persönlichkeit und die Ehrung des Verstorbenen aufgreifen und unterstreichen. Dabei können vor allem Stücke gespielt werden, die mit ihm in Verbindung gebracht werden können. Klassisch ist eine Begleitung an der Orgel möglich, aber auch moderne Stücke, die per Tonträger abgespielt werden, sind denkbar. Vielleicht passt aber auch Live-Musik durch einen Cellisten oder einen Sänger. Wir helfen Ihnen bei der Suche nach der passenden Trauermusik für den Verstorbenen.

- Dekoration
Besonderes Augenmerk wird auf den Blumenschmuck gelegt. Auch hier gilt, dass durch die Floristik der persönliche Geschmack des Verstorbenen aufgegriffen werden sollte. Trauerkränze, Grabschmuck und gestaltete Herzen können den Raum schmücken und werden später auf das Grab gelegt. Für eine besondere Atmosphäre kann auch zusätzlich ein aufgestelltes Foto sorgen, was der Trauerfeier mehr Persönlichkeit verleit.

- Grablegung Friedhof
Nach der Zeremonie in der Kapelle begleitet die Trauergesellschaft den Urnenträger nach draußen zum ausgewählten Grab des Verstorbenen. Ein Gebet oder eine kurze Grabrede begleiten die Urne in die Erde. Nun können die Trauernden nach und nach Wurfgrün oder Blumen auf den Sarg werfen und Abschied nehmen. 
 

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